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Transport auf Ibiza, wie Sie die Insel „erfahren“ können

März 20, 2023

Ibiza ist eine kleine Insel, die sich problemlos erkunden lässt. Um von einem Ende der Insel zum anderen zu gelangen, benötigen Sie zum Beispiel nur 45 Minuten. Allerdings könnte das öffentliche Verkehrssystem deutlich verbessert werden und viele der interessantesten Orte sind einigermaßen weit von einander entfernt. Wenn Sie also nur ein paar Tage auf der Insel sind, dann sollten Sie vorher planen, wie Sie sich fortbewegen wollen. Im Folgenden finden Sie einige nützlichen Tipps dazu.

Autovermietung

Zwar stehen auf Ibiza verschiedene Transportmittel zur Verfügung, aber die komfortabelste Form der Fortbewegung ist ein Mietwagen. Bei vielen Autovermietungen können die Wagen am Flughafen abgeholt und wieder dorthin zurückgebracht werden, was sowohl in Sachen Preis als auch in Sachen Komfort die günstigste Option ist, denn so sparen Sie sich die Kosten für den Shuttle-Dienst zu Ihrer Unterkunft. Ein Mietwagen bedeutet natürlich auch, dass Sie nicht von Fahrplänen abhängig sind und ihre Ausflüge daher flexibler planen und darüber hinaus Ihr Gepäck bequem befördern können. Bedenken Sie aber bitte, dass man an vielen der beliebtesten Strände für das Parken eine Gebühr entrichten muss. In den Sommermonaten kann es zuweilen auch recht schwer sein, einen Parkplatz zu finden. Ein Fahrrad auszuleihen hat sicherlich einige Vorteile, ist aber natürlich auch weniger komfortabel als ein Auto. Mit einem Motorrad sparen Sie sich potentielle Parkprobleme und Staus, die gerade im Sommer auf bestimmten Strecken häufiger auftreten. Aufgrund der Luftfeuchtigkeit sind die Abende auf Ibiza auch während der Sommermonate manchmal recht kühl, so dass nächtliche Fahrten auf dem Motorrad etwas unangenehm sein könnten. Auch ist es nicht ganz ungefährlich, denn die Straßen werden abends durch die Luftfeuchtigkeit häufig etwas rutschig, wodurch das Unfallrisiko steigt.

Öffentliche Verkehrsmittel auf Ibiza

Auf der Insel gibt es weder S- noch U-Bahnen. Die einzige Alternative zu Mietwagen oder -motorrädern sind Taxis oder Busse.

Bus

Auf der Insel stehen 34 Buslinien zur Verfügung, wobei die meisten in Ibiza-Stadt, San Antonio oder Santa Eulalia beginnen bzw. enden. Das Busnetz ist nicht sehr umfangreich, das heißt einige der Orte sind nicht miteinander verknüpft, so dass man umsteigen muss. Zudem sind sie nicht so preisgünstig wie auf dem spanischen Festland und auch nicht immer pünktlich – und wer will schon seine wertvolle Urlaubszeit damit vergeuden, auf den Bus zu warten?

Allerdings gibt es für abendliche Party-Trips die perfekte Lösung: den Discobus. Der Discobus verbindet zwischen 00:00 Uhr und 06:30 Uhr die wichtigsten Clubs mit den Touristengebieten und bietet eine sichere, preisgünstige und vergnügliche Art, abends auszugehen, ohne fahren zu müssen.

Taxi

Eine andere Fortbewegungsart sind die Taxis. Diese haben Taxameter und sind weiß mit einem farbigen Streifen, der darauf hinweist, aus welcher Gemeinde sie stammen. Normalerweise kann man an den Taxiständen zusteigen, aber die Schlangen sind oft recht lang. Während der Sommersaison werden zwar auch spezielle Saisonlizenzen erteilt, aber aufgrund der hohen Nachfrage kann es dennoch schwer sein, ein Taxi zu bekommen. Aus diesem Grund gibt es immer mehr „Piratentaxis“ die keine Lizenz haben und Touristen gegen einen Fixpreis befördern. Dieses System ist weder sicher noch in irgendeiner Form empfehlenswert. Bisher gibt es auf Ibiza weder Uber noch Cabify.

Während Sie sich auf der Insel befinden, könnten Sie auch einen Bootsausflug machen. Sie haben beispielsweise die Möglichkeit ein Boot zu mieten, um die zahlreichen Strände von Ibiza über den Wasserweg zu erkunden. Der „Aqua Bus“ verbindet Orte wie Talamanca mit dem Hafen von Ibiza, Figueretas und Playa d’en Bossa oder San Antonio und die Bucht von San Antonio. Hierbei handelt es sich weder um die schnellste noch um die praktischste Art der Fortbewegung, aber der Ausblick und die Fahrt selbst machen das allemal wett. Mit der Fähre gelangen Sie zur Nachbarinsel Formentera.